Der an antiken Hinterlassenschaften interessierte Gebhart Rath, Zisterzienserpater im Stift Wilhering, führte in den 30-er Jahren des 20.Jahrhunderts mehrere Grabungen in der Gegend um Wilhering durch. Beim Bau der Bundesstraße durch das Gemeindegebiet war die Suche nach Funden öfters erfolgreich. Mehrmals befragte er die Bevölkerung, um Hinweise auf römerzeitliche Funde zu erhalten. Nach dem Krieg war er Leiter des Staatsarchivs in Wien.
Literatur: Winkler 2003, 31. Schwanzar 1993, 10.
1933: Fund eines Ziegels (Wilhering)
1934-1935: Freilegung zweier Ziegelöfen (Wilhering)
1935: Fund von römerzeitlicher Keramik, Fund von Ziegeln (Wilhering)
1936: Freilegen von Fundamenten einer villa rustica (Wilhering)
1938-1939: Freilegung eines Wachtturms (Wilhering)