Der Name des Marktes Altmünster verweist auf die Klostergründung
namens "Trunseio", die im Jahr 909 urkundlich genannt wird. In der
Ausgrabung der Pfarrkirche konnten Fundamente älterer
Klosterkirchen nachgewiesen werden: Der älteste Kirchenbau geht in
das 8. Jahrhundert zurück.
Heute ist die Gemeinde ein beliebter Fremdenverkehrsort. Im
Aurachtal befindet sich das Naturschutzgebiet Taferklaussee.
Geographie: Das glaziales Hügelland bietet gute Siedlungsflächen am Westufer
des Traunsees. Im Westen befinden sich die Berge der Flyschzone.
Sandsteinvorkommen im Aurachtal.
Neolithischer Fund. Fundstellen der Urnenfelderzeit.
9624 Einwohner (2005). Katastralgemeinden sind Altmünster, Eben,
Ebenzweier, Gmundnerberg, Grasberg, Mühlbach, Nachdemsee,
Neukirchen, Ort-Altmünster, Reindlmühl.
Bezirk: Gmunden
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Region(en): Salzkammergut, Traunviertel
Seehöhe: 442m
Koordinaten: 13° 45' 53" ost / 47° 54' 5" nord Karte zeigen
Bereits im 18. Jahrhundert stieß man auf Mauerreste und Grabbauten.
Zahlreiche Altfunde,
die auf mit Bodenheizungen, Mosaiken und Wandmalerei ausgestattete
Gebäude verweisen, sind im Gebiet um die Pfarrkirche, in der
Abteistraße und in der Lindenstraße zu suchen. Ein Verwalter, ein
vilicus, ist uns durch die Inschrift eines Grabsteins
bekannt, heute in der Sakristei der Pfarrkirche aufgestellt.
Mehrere Bestattungsplätze wurden entdeckt, vor allem ein größeres
Gräberfeld in der Brennbichlsstraße.
Eine römerzeitliche Fernstraße führte von Gmunden Richtung Süden,
sowie durch das Aurachtal zum Attersee.
Römische Provinz: Noricum
TGN: 1025394
Gemeinde-Nr: 40701
Literatur: Reitinger 1968, 18ff. Schwanzar 1991, 254f. Traxler 2004, 115ff.
Links: Marktgemeinde Altmünster, Traunseegemeinde