Der Markt Bad Goisern liegt in der reizvollen Umgebung des Dachsteins und des Hallstätter Sees. Weite Almenlandschaften bieten Wanderwege und Erholung. 1890 wird das Jodschwefelbad errichtet.
Geographie: Talkessel nördlich des Hallstätter Sees, umgeben von den Kalkalpen.
Neolithische Funde, Bronzezeitliche und eisenzeitliche
Fundstellen.
Neolithische Fundstellen. Bronzezeitliche Funde. Funde der
Urnenfelderzeit und der Hallstattzeit.
7600 Einwohner (2001). Katastralgemeinden sind Goisern, Lasern,
Obersee, Ramsau, Untersee.
Bezirk: Gmunden
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Region(en): Salzkammergut, Traunviertel
Seehöhe: 500m
Koordinaten: 13° 37' 1" ost / 47° 38' 31" nord Karte zeigen
In der Umgebung von St. Agatha trafen die Römerstraße am rechten Traunufer und eine von der Bergbausiedlung am Hallberg zusammen. In Au fand man Grundmauern von Gebäuden, die am Nordufer des Hallstätter Sees gelegen vermutlich Teil einer Siedlung waren, denen sich 300m weiter nördlich ein Gräberfeld anschloss. Am Arikogel wird eine Abbaustätte von Kupfer vermutet. Für die Spätantike sind die überaus reichen Beigaben eines germanischen Frauengrabes bekannt, die sich heute in der Antikensammlung das Kunsthistorischen Museums Wien befinden. Neueste Straßenforschungen ermittelten die Trassen der Römerstraßen entlang des rechten Traunufers.
Römische Provinz: Noricum
TGN: 1025429
Gemeinde-Nr: 40702
Literatur: Noll 1958, 25f. Reitinger 1968, 31ff. Schwanzar 1991, 254.
Links: Marktgemeinde Bad Goisern, Salzkammergut