Mit dem Bau des Moorbades wird Bad Wimsbach-Neydharting zum Kurort. Das eiszeitlich entstandene Moor wird durch das Österreichische Moorforschungsinstitut in Neydharting wissenschaftlich untersucht. Im südlichen Gemeindegebiet liegt das Naturschutzgebiet Almauen.
Geographie: Im westlichen Gemeindegebiet Hochterrassen mit Lößbedeckung, an der
Mündung der Alm in die Traun glaziale Schotter. Das Neydhartinger
Moor, das vom Wimbach durchflossen wird, ist Naturschutzgebiet.
Neolithische Funde; mittelbronzezeitliches Hügelgräberfeld; Funde
der Urnenfelderzeit; Hügelgräber der Hallstattzeit; Funde der
Spätlatènezeit.
2440 Einwohner (Stand 2009). Katastralgemeinden sind Au, Bachloh,
Bergham, Kößlwang, Neydharting, Wimsbach.
Bezirk: Wels-Land
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Region(en): Traunviertel, Hausruckviertel
Seehöhe: 387m
Koordinaten: 13° 54' 3" ost / 48° 3' 48" nord Karte zeigen
Südwestlich der Mündung der Alm in die Traun befand sich am
Waschenberg ein größeres Siedlungsareal, das durch eine
Umfassungsmauer gesichert wurde. Die villa rustica in
Bachloh ist auf einem Wanderweg zu besichtigen.
Weitere Fundstellen einer römerzeitlichen Besiedlung fanden sich in
Blankenberg, bei Dorfham und in Urharting. Im "Totenhölzl" fand man
Bestattungen des 2. Jahrhunderts. Vom Waschenberg verlief eine
Straße Richtung Süden, parallel zum Almtal.
Römische Provinz: Noricum
Gemeinde-Nr: 41803
Literatur: Reitinger 1968, 39ff.
Links: Marktgemeinde Bad Wimsbach-Neydharting