Historische Bedeutung gewann die im 13. Jahrhundert zur Stadt ernannte Siedlung am Ende des Traunsees durch den Salzhandel. Der Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer ist noch heute im Stadtbild erkennbar. Zentrum ist der Rathausplatz, an dem noch heute Märkte stattfinden. Mitte des 19. Jahrhundert werden Sitze des Hochadels mit großzügigen Parkanlagen errichtet. Das milde Klima zieht ebenso Künstler und Touristen an. Gmunden wird 1862 zur Kurstadt, die Esplanade und Schloss Ort werden zu Attraktionen. Bekannt ist die Gmundner Keramik. Verkehrsgünstig gelegen siedelte sich im Gmundner Raum Industrie und Gewerbe an, wie das Zementwerk.
Museum: K-hof Kammerhofmuseen Gmunden
Geographie: Niederterrassen prägen den Ausfluss des Traunsees; eiszeitliche
Moränen bilden eine hügelige Landschaft. Am östlichen Traunseeufer
schließen sich die Flyschzone des Grünberges und der Kalkstock des
Traunsteines an.
Prähistorische Pfahlbauten an der Uferzone. Neolithische und
bronzezeitliche Fundstellen. Brandgräber der Hallstattzeit.
13 262 Einwohner (2005). Katastralgemeinden sind Gmunden,
Ort-Gmunden, Schlagen, Traundorf, Traunstein.
Bezirk: Gmunden
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Region(en): Salzkammergut, Traunviertel
Seehöhe: 425m
Koordinaten: 13° 48' 7" ost / 47° 55' 1" nord Karte zeigen
Münzfunde und
Gräber lassen den Verlauf einer Fernstraße von Altmünster kommend
erkennen, die entlang der Ohlsdorfer Straße nach Norden verlief. In
Gmunden-Ort wurde an zwei Fundstellen ein Straßenkörper ergraben,
Gräber sind aus der Karl-Plentznerzstraße bekannt.
Nahe der Haltestelle Engelhof im Nordosten des Gemeindegebietes
wurde 1955/56 eine Villa mit dazugehörigem Badegebäude ergraben. Die Mauern waren
noch bis zu einer Höhe von zwei Meter erhalten.
Römische Provinz: Noricum
TGN: 7003274
Gemeinde-Nr: 40705
Literatur: Krakowizer 1898. Schwarzelmüller 1962. Reitinger 1968, 112-116. Schwanzar 1991, 251.
Links: Stadt Gmunden, Gmundner Keramik