Das Gemeindegebiet umfasst den östlichen Teil des "Sauwaldes", ein Granithügelland, das zur "Böhmischen Masse" gehört. Der bewaldete Abfall zur Donau ist steil. Bekannt ist die "Schlögener Schlinge", wie der S-förmige Verlauf der Donau genannt wird. Haibach ob der Donau liegt wie viele Ortschaften der Region auf einem Hochplateau.
Geographie: Wald und Ackerland prägen das südlich der Donau liegende
Gemeindegebiet in der Sauwaldregion. Siedlungsspuren reichen bis in
die Jungsteinzeit zurück.
Die Einwohnerzahl beträgt 1282 Personen. Katastralgemeinden sind:
Haibach, Mannersdorf.
Bezirk: Eferding
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Region(en): Hausruckviertel, Donautal
Seehöhe: 528m
Koordinaten: 13° 55' ost / 48° 25' nord Karte zeigen
Im Gemeindegebiet von Haibach liegt an der Schlögener Schlinge das O,65 große Kleinkastell IOVIACUM, das um 170 n.Chr. errichtet wurde und in der Spätantike der Sitz eines Legionspräfekten einer Liburnariereinheit der 2. Italischen Legion war. Der zum Kastell gehörende Vicus liegt im Gemeindegebiet von St. Agatha. Im Osten des Kastells schließen sich die Wachttürme Kobling/Roßgraben und Kobling/See an.
Lateinische Ortsbezeichnung: Ioviacum
Das Kastell an der Schlögener Schlinge wird allgemein gleichgesetzt mit JOVIACUM, Sitz einer Liburnariereinheit der 2. Italischen Legion (Notitia Dignitatum Occ.XXXIV 37).
Römische Provinz: Noricum
Gemeinde-Nr: 40505
Literatur: Noll 1958, 38ff. Genser 1986, 44ff. Kandler - Vetters 1989, 74ff. Friesinger - Krinzinger 1997, 160ff. Plöckinger 2007, 21-37.
Links: Gemeinde Haibach, Tourismusinformation, Webcam